The Beauty Of Gemina



DH: Wie ist eure letzte Veröffentlichung A Stranger to Tears bei euren Fans angekommen? Welche Reaktionen gab es von Seiten der (Szene - Fach)Presse?

Die Reaktionen waren sehr gut. Da die Erwartungen sehr hoch waren, bin ich ehrlich gesagt auch erleichtert, auch weil mir immer bewusst war, dass ich es den Fans mit der Länge des Albums und den doch teils etwas vertrackten Songs nicht gerade einfach gemacht habe. In der Fachpresse sind wir um einiges mehr wahrgenommen worden als noch mit dem Debütalbum ?Diary of a Lost? und die Resonanz fiel von gut bis euphorisch aus. DH: Wie lange habt ihr an der Fertigstellung gearbeitet? Wo wurde die CD aufgenommen und produziert?

Ich habe mehr als 1 Jahr an der CD ?A Stranger to Tears? gearbeitet und sie in meinem eigenen Tonstudio produziert.

DH: Wurdet ihr bei der Produktion von jemandem hinter den Reglern unterstützt, oder lag alles allein in euren Händen?

Wie schon bei Diary of a Lost habe ich alles selber aufgenommen, abgemischt und produziert. Das Mastering und der letzte Feinschliff wurde aber zusammen mit einem mir vertrauten Weggefährten, dem Produzenten Andi Jud, in seinem wunderschönen Studio am Bodensee gemacht. DH: Michael, welche Anforderungen stellst du persönlich an einen guten Song?

Text und Musik müssen sich optimal ergänzen. Dann braucht es zusätzlich eine gute Wiedererkennung. Ein guter Song sollte das Gefühl erzeugen, dass er einmalig ist.

DH: Wenn du neue Songs komponierst, benötigst du da eine bestimmte innerliche Stimmung oder eine besondere Atmosphäre?

Die innerliche Stimmung ist wichtig, darf aber auch nicht überschätzt werden. Oft entstehen gute Ideen oder Fragmente dann, wenn man sie am wenigsten erwartet. Um dann die Ideen weiterzuentwickeln und schliesslich fertig zu produzieren, brauche ich aber schon eine für mich inspirierende und produktive Arbeitsatmosphäre.



DH: An welchen Orten kannst du dich am besten auf das Schreiben neuer Songs und Texte konzentrieren?

Ich brauche Ruhe und eine grosse Portion ?Einsamkeit?. Da ich immer in meinem Studio an Songs arbeite, reise ich in meinen Gedanken an Orten, die mich inspirieren. Da kommen dann Bilder in mir hoch, von gemachten Reisen oder Begegnungen. Ich bin lange und oft in England gewesen. Das Land und die Menschen faszinieren mich immer noch sehr.

DH: Welche Themen greifst du in euren Texten auf und durch was lässt du dich beim Texten inspirieren?

In den Texten verarbeite ich sowohl persönliche Erlebnisse als auch Eindrücke aus Begegnungen mit mir nahe stehenden Menschen. Es sind Geschichten von Menschen, die am Rande stehen, die keinen Platz auf dieser Welt zu finden scheinen. In den Texten vermischen sich Realität und Fiktion, dennoch steckt sehr viel Herzblut, Identität und eigene Erfahrung darin.

DH: Wie wichtig sind euch eure Texte? Nehmen sie in der Musik von The Beauty of Gemina einen großen Stellenwert ein, oder seht ihr die Texte ehr als Beiwerk zur Musik?

Die Texte sind mir sehr wichtig. Aus diesem Grund haben wir bei beiden Alben auch alle englischen Originaltexte ins Deutsch übersetzen lassen. Ich denke, das ist ein klares Statement.

DH: Wer verbirgt sich alles hinter The Beauty of Gemina?

The Beauty of Gemina, das sind Michael Sele (Stimme, Lyrics, Gitarre, Keyboards), Mac Vinzens (Drums), David Vetsch (Bass) und Dennis Mungo (Gitarre).

DH: Gibt es so etwas, wie eine grundsätzliche Idee, die sich hinter The Beauty of Gemina verbirgt?

Nein, so absolut könnte ich das nicht sagen.

DH: Wie, wo und wann kam es zur Gründung von The Beauty of Gemina?

The Beauty of Gemina entstand im Jahr 2006 aus der Wave-Rock Band Nuuk. Nach dem Ausstieg des damaligen Sängers beschloss ich als Gitarrist, neue musikalische Wege zu gehen und selbst zu singen. Zusammen mit Mac Vinzens (Drums) und Martin Luzio (Bass), die damals zur fixen Live-Formation von Nuuk gehörten, rief ich The Beauty of Gemina ins Leben.

DH: Was sollten wir alles aus der Bandgeschichte von The Beauty of Gemina wissen?

Im März 2007 gaben The Beauty of Gemina nach Erscheinen ihres ersten Albums Diary of a Lost im renommierten Zürcher Club X-tra Limmathaus ihr Bühnendebüt. Nach diesem erfolgreichen Start folgte ein Auftritt am Gothtronic Festival in Tilburg (NL), bevor die Band zusammen mit ASP durch Deutschland tourte. Zeitgleich führte die grosse Resonanz von englischen Fans, DJ?s und Medien dazu, dass The Beauty of Gemina von einer britischen Booking Agentur unter Vertrag genommen wurden. So spielte die Band im Oktober 2007 ihre erste UK Show in London im Kultclub ?The Bull & Gate?, erntete positive Kritiken im Mutterland des Gothic, so dass sogar das Metalhammer Magazin UK einen Bericht über den Gothic-Newcomer The Beauty of Gemina veröffentlichte. Ein spezieller Tag wurde für The Beauty of Gemina der 05.02.2008: die Band stand im Zürcher Hallenstadion, der grössten Schweizer Konzerthalle, vor Tausenden von Besuchern auf der Bühne, als Support Act der legendären Smashing Pumpkins. Zu Pfingsten spielten The Beauty of Gemina am Wave Gotik Treffen in Leipzig als Headliner des Abends in der Moritzbastei. Die Location war brechend voll, so dass viele Fans nicht mehr in die Halle konnten, um die Band zu sehen.



Das zweite Album A Stranger to Tears erschien dann im Herbst 2008 auf dem Label Danse Macabre von Bruno Kramm. Deutsche Szenemedien und Schweizer Mainstream-Medien reagierten wiederum sehr positiv auf das neue Werk, der Videoclip zur Single This Time wurde in einer Samstagsabendshow im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt und gelangte wie der Vorgängerclip bei Viva Schweiz in die Rotation. Das Album hielt sich acht Wochen in den Deutschen Alternative Charts und liess international bekannte Künstler wie Metallica, Peter Heppner und die Chemical Brothers hinter sich. Spitzenposition in den Charts war Platz 3.

The Beauty of Gemina lancierten ihr neues Album mit einem exklusiven Schweizer Konzert vor rund 800 begeisterten Fans im X-tra Zürich. Danach reiste die Band Ende Oktober für zwei Konzerte ans legendäre Whitby Gothic Weekend nach England und feierte dort grosse Erfolge. Für 2009 sind ebenfalls spannende Live-Konzerte angekündigt. The Beauty of Gemina werden als Headliner der Danse Macabre Festival Tour an ausgewählten Daten in Deutschland zu sehen sein.

DH: Wie zufrieden seid ihr mit dem bisher Erreichten und was würdet ihr ändern, wenn ihr die Zeit zurückdrehen könntet?

Ändern würde ich kaum etwas, da ich wirklich mehr als zufrieden über das Erreichte sein kann. Die Zeit verging allerdings wie im Flug und die Vorbereitungszeit vor dem zweiten Release war leider etwas zu knapp. Im 2007 hatten wir eine Anfrage von The Mission auf dem Tisch; wir hätten die ganze Europa Tour begleiten können. Es ärgert mich, dass wir das nicht realisiert konnten, doch waren wir einfach noch nicht so weit.

DH: Wieso habt ihr euch für den Bandnamen The Beauty of Gemina entschieden? Steckt für euch dahinter eine tiefere Bedeutung?

Der Name ist im Grunde ein reines Fantasieprodukt, wobei Gemina eine reale Figur war. Sie war eine Schülerin und Muse des Philosophen Plotin. Der Bandname lässt Platz für individuelle Interpretationen. Das finde ich reizvoll. Wer ist diese Gemina? Ist es eine Frau, ein Ort, ein Zustand? Liebe oder Hass, Anfang oder Ende? Für mich ist der Bandname ein Synonym für Hoffnung und das Positive geworden, welche sich am Schluss immer durchsetzen werden.

DH: Was war für jeden von euch überhaupt damals das Schlüsselerlebnis selbst Musik machen zu wollen?

Das geht weit zurück in meine Kindheit zurück. Mein Grossvater war Konzertpianist und die Grossmutter Sängerin. Schon früh war ich also mit klassischer Musik vertraut. Es war dann nur eine Frage der Zeit, bis ich begann, mich intensiv mit klassischer Gitarre, später Klavier und Kirchenorgel auseinanderzusetzen. Die Liebe zur Klassik ist übrigens bis heute geblieben.

DH: Was glaubt ihr, wie wichtig ist in der heutigen (Gotik) Musiklandschaft das Image und das visuelle Erscheinungsbild einer Band? Unterwirft sich The Beauty of Gemina irgendeiner Kleiderordnung?

Wir kennen die Gothic-Szene sehr gut und bewegen uns auch gerne darin. Für uns ist das weniger eine Frage der Kleidung sondern der Einstellung und des Empfindens. Die düster-romantische Welt der Gothic-Szene ist für mich vor allem auch Inspiration für mein kreatives Schaffen. Es gibt keine Kleiderordnung, doch versuchen wir schon, auch in der Bildwelt die Energie und Kraft der The Beauty of Gemina- Welt deutlich zu verkörpern.

DH: Wen seht ihr als das typische Tiefenstrom Publikum an? Gibt es ein bestimmtes Publikum, das ihr mit eurer Musik ansprechen möchtet?

Das habe ich mir ehrlich gesagt noch nie überlegt. Ich möchte das Publikum auch nicht schubladisieren, das wird leider mit uns Bands schon viel zu oft gemacht.

DH: Gibt es "den" Unterschied zwischen dem Deutschen Publikum und anderem Publikum im Ausland?

Das deutsche Publikum ist sehr emotional und begeisterungsfähig. Das sieht man oft auch bei Konzerten von deutschen Bands. Ich habe einmal in Deutschland die Ärzte vor Marilyn Manson spielen sehen, das war echt beeindruckend.

DH: Was könnt ihr uns über die Live Aktivitäten von The Beauty of Gemina berichten? Bekommt ihr oft die Gelegenheit Live zu spielen?

In der Schweiz machen wir uns sehr rar, obwohl wir viele Anfragen für Konzerte haben. Die Grösse des Clubs und eine gute Infrastruktur sind wichtige Voraussetzungen für ein Konzert. Im Ausland sieht es natürlich etwas anders aus. Hier sind wir für fast alle Abenteuer zu haben, wählen allerdings Auftritte schon auch sehr gezielt aus. Im 2009 sind diverse wichtige Shows in Planung und ich hoffe, dass wir vieles davon realisieren können, allerdings hat das ganze Livebusiness sicherlich auch schon bessere Tage gesehen.



DH: Wie kann man sich einen The Beauty of Gemina Auftritt vorstellen? Was geht bei euch so auf der Bühne ab?

Die Musik steht im Vordergrund, so werden weder Hühner geschlachtet noch brave Leibeigene geköpft. Es gibt keine Requisiten, auch keine theatralischen Einlagen. Was wir bei grösseren Konzerten aber einsetzen, sind ausgeklügelte und künstlerisch hochwertige Visuals, verbunden mit einem durchdachten Lichtkonzept, welches mithilft die Songs optimal zu transportieren.

DH: In welchem Land würdet ihr gerne auf Tour gehen?

Nachdem wir in England, Holland und Deutschland gespielt haben, wird der Süden immer mehr zum Thema. Im Moment sind Konzerte in Spanien und Italien in Planung. Ich lasse mich aber gerne überraschen, wo wir noch überall auftreten werden.

DH: Welches Land hat euch auf der letzten Tour am meisten beeindruckt?

England war auf jeden Fall speziell. Da ich sehr viele Erinnerungen mit diesem Land verbinde und ich ehrlich gesagt nie zu hoffen gewagt hätte, gerade hier so viel grossartige Resonanz zu bekommen!

DH: Gibt es eine gängige Schublade für die Musik von The Beauty of Gemina? Wie beschreibt ihr Leuten eure Musik, die euch noch nie zuvor gehört haben?

Das ist nicht ganz einfach, da ja diverse Einflüsse in den Songs zu finden sind. Ich denke aber, dass man mit Dark Wave nicht so ganz daneben liegt.

DH: Wie wichtig ist für The Beauty of Gemina (musikalischer) Erfolg?

Erfolg zu haben ist auf jeden Fall wichtig, denn es ist auch eine Art Bestätigung der ganzen Mühen und Nöte, die man oft durchleidet. Persönlich bedeuten mir gute Kritiken oder auch das Feedback nach Konzerten sehr viel. Wie man aber Erfolg letztendlich definiert, das ist natürlich eine andere Frage und die ist sicherlich nicht ganz so einfach zu beantworten.

DH: Würdet ihr euch vielleicht auch (musikalisch) verbiegen lassen, um dadurch eventuell erfolgreicher zu werden, einen fetten Label Deal zu bekommen und bei VIVA & MTV den lieben langen Tag präsent zu sein?

Nein, ich würde ich nicht verbiegen lassen. Ich denke aber, dass man auch aufpassen muss, Labels oder Medien mit grossem Einfluss generell zu verteufeln. Es wäre auch ein Fehler zu glauben, dass alle die bei kleineren Labels oder Agenturen arbeiten und sich das Wort Independent zu oberst auf die Fahnen schreiben, kreativere oder idealistischere Macher sind. Natürlich hat es wunderbare und auch visionäre Persönlichkeiten darunter, doch leider denken sie oft noch viel kommerzieller als die sogenannten grossen Fische.

DH: Verbindet ihr mit Musik machen irgendwelche Träume? (Wenn ja, welche?)

Es ist wunderbar eine Vision zu haben, die man mit anderen teilen kann. Ich bin natürlich dankbar, dass ich viele tolle Menschen um mich herum habe, welche mir helfen, diese Vision oder diesen Traum zu verwirklichen.

DH: Mit welchen Schwierigkeiten habt ihr als Band momentan am meisten zu kämpfen? Oder läuft bei The Beauty of Gemina alles so, wie es laufen sollte?

Für uns ist und bleibt Deutschland immer noch eine Knacknuss! Im Gegensatz zu England haben wir hier einfach live noch nicht recht Fuss fassen können. Das ist schade, denn es gibt so viele tolle Clubs und Festivals.

DH: Ist es für The Beauty of Gemina wichtig auch im Internet vertreten zu sein?

Auf jeden Fall. Das Internet ist für uns die Möglichkeit, unsere Musik überall zu präsentieren. Sehr viele Kontakte und Zusammenarbeiten haben sich übers Internet ergeben.

DH: Was möchtet ihr in naher Zukunft (musikalisch) mit The Beauty of Gemina erreichen?

Aktuell arbeiten wir daran, die Liveumsetzung der beiden Alben weiterzuentwickeln. Es macht Spass, die Grenzen immer wieder auszuloten. Es ist mein Ziel, die Atmosphäre und Energie der Songs live noch konsequenter rüberzubringen.

DH: Michael, was war 2008 deine schönste Erfahrung als Musiker?

Das 2008 hatte einige grossartige Momente für uns bereit, so waren der Auftritt im Hallenstadion Zürich vor den Smashing Pumpkins und auch der Auftritt in der rappelvollen Moritzbastei am WGT zwei unvergessliche Momente. Dann war das fulminante CD Release Konzert im X-TRA in Zürich eine emotional kaum zu übertreffende und auch wirklich nervenaufreibende Erfahrung. Last but not least wird aber sicher der Auftritt am Whitby Gothic Festival in England wohl für längere Zeit zum absoluten Höhepunkte in meiner Musikerkarriere gehören.



DH: Gab es für dich 2008 auch weniger erfreuliche Ereignisse?

Die schwere Erkrankung eines mir sehr nahe stehenden Menschen war ein sehr trauriges Ereignis und ist leider immer noch nicht ausgestanden.

DH: Kannst du dich denn zu einem bestimmten Termin hinsetzen um an den neuen Songs zu arbeiten, oder ist dies gänzlich stimmungsabhängig bei dir?

Die Stimmung ist wichtig, doch darf man sich nicht allzu sehr davon leiten lassen. Kreativ zu sein, hat so paradox es auch klingen mag, auch mit Disziplin zu tun. Es steckt einfach auch sehr viel Arbeit dahinter, Fleiss und konstantes dranbleiben.

DH: Was war das schönste oder ausgefallenste Fan-Geschenk?

Habe leider noch keines bekommen.

DH: Und was macht ihr mit euren Fan-Geschenken?

Wir würden sie natürlich gut und sicher aufbewahren.

DH: Was war das peinlichste das euch je passiert ist?

Bis jetzt sind wir von wirklichen Peinlichkeiten verschont, doch aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben.

DH: Was für Pläne habt ihr 2009?

Diverse Konzerte sind in Planung und stehen kurz vor der Realisierung. Dann sind wir dabei, das Livekonzept weiter zu entwickeln und sind so fleissig am Proben wie nie zuvor. Viele neue Ideen sind da und warten nur darauf umgesetzt zu werden. Den ganzen Internetbereich und die Fanarbeit wollen wir intensivieren und besser organiseren. Und die ersten Visionen für das nächste Album beginnen so langsam in meinem Kopf Verwirrung zu stiften. Und am liebsten würde ich schon heute damit beginnen.

DH: Was würdet ihr für Geld niemals tun? Meine Familie oder die besten Freunde zu denunzieren.

DH: Wenn sich jemand in Euch verliebt, ein Fan, und ihr wisst davon, was macht Ihr dann?

Im Gegensatz zu den Geschenken ist das jedoch schon vorgekommen. Wir versuchen einen respektvollen Umgang mit unseren Fans zu pflegen und manchmal ist es auch nicht einfach, die nötige Balance zwischen Nähe und auch Distanz zu finden.

DH: Welche Vorbilder oder Helden habt ihr?

Vorbilder oder Helden vielleicht nicht gerade, aber Persönlichkeiten wie David Bowie, Thomas Mann, Stanley Kubrik oder aber auch Helmut Schmid geniessen meinen vollen Respekt und Hochachtung.

DH: Was wollt ihr nach der Musik machen?

Von einer jungen, bildhübschen Gothic Pflegefachfrau mit dem Rollstuhl durch den Englischen Garten des Rockstarseniorenheimes spazieren gefahren werden.

DH: Wenn ihr einen Wusch frei hättet, was würdet ihr euch wünschen?

Gesundheit für alle mir nahestehenden Menschen.

DH: Was würdet ihr auf eine einsame Insel mitnehmen?

Meine klassische Konzertgitarre aus dem Jahr 1978, ein wunderbares Instrument. Im Notfall kann ich sie dann ja immer noch verbrennen oder zum Wurfgeschoss umbauen, allerdings wäre das dann definitiv ?the end of all?. Ich bedanke mich bei euch für das Interview und wünsche euch für die Zukunft alles gute. Die letzten Worte in diesem Interview überlasse ich euch. Danke für die Unterstützung und das ausgiebige Interview

Interview:

Michael Sele (The Beauty of Gemina)
Claudia Wagner (Dark Heart Magazin)