Absorber



DH: Stellt Euch bitte zunächst einmal selbst kurz vor. Welche Musiker verbergen sich hinter dem Namen Absorber? Wie seid Ihr auf die Idee gekommen Euch Absorber zu nennen und seit wann gibt es Euch?

Ui…viele Fragen. Absorber das sind Dirk (Komposition), Michael (Komposition/Management), Kai (Gesang). Absorber ist ein Begriff aus der Schalltechnik, da ich (Michael) mit dieser Materie tagtäglich zu tun habe…..ehrlich gesagt, mir viel nichts besseres ein. Wir sind seit 2001 (bzw. zu dritt seit 2004) zusammen.

DH: Eure Musik würde ich als eine moderne Form des Synthie-Pop beschreiben. Stimmt Ihr mir da zu oder seht Ihr das anders? Inwieweit denkt Ihr unterscheidet sich Eure Musik von der anderer Synthie-Pop Bands?

Eigentlich war unsere Intention, die 80er wieder aufleben zu lassen. Das wir den Synth-Pop nicht neu erfinden konnten, das war uns von Anfang an klar. Unterschiede ? Schwer zu beantworten. Absorber will seinen eigenen Stil durchsetzen. Es gibt sicherlich Ähnlichkeiten mit anderen Bands, aber die bundesweiten Bewertungen unseres Albums zeigen uns, irgendwie haben wir einen eigenen Stil geschaffen. Absorber eben……..

DH: Welche musikalischen Interessen habt Ihr, die dazu geführt haben, dass Ihr heute mit Absorber genau diese Musik macht? Gibt es bestimmte Bands, die Euch in der Vergangenheit besonders beeinflusst haben?

Sicher haben uns die 80er inspiriert. Genau kann man es nicht sagen, da unser Album ja auch alle möglichen Formen des Synth-Pops wiedergibt. Wir haben ja nicht 12 Songs der gleichen Güte niedergeschrieben, sondern von Dance bis Ballade alles dabei.

DH: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Pandailectric Records? Demo senden, warten, hoffen, noch mehr hoffen…Zusage !

DH: Euer Debut-Album heißt "Open Your Eyes". Erzählt uns etwas zu dem Album. Wie lange dauerten die Aufnahmen zu der CD und wo fanden die Aufnahmen statt? Gab es bereits früher schon Veröffentlichungen von Euch?

In einigen Interviews wird festgestellt, das wir 3 Jahre für das Album brauchten. Das stimmt so nicht, da wir voher mit unserem Dance-Projekt Trittschall aktiv waren. Insgesamt dauerten die Aufnahmen 1,5 Jahre…… VÖ gabe es nur auf einigen Internetportalen. Trittschall hat es geschafft, ca. 25.000 Klicks mit einen Song zu schaffen (darunter 3000 Downloads) !

DH: Auf dem Album finden sich tanzbare wie auch ruhigere Stücke. Welche Kriterien hattet Ihr bei der Auswahl der Songs und letztlich bei der endgültigen Tracklist?

Wir wollten kein Album mit 12 identischen Songs produzieren. Der Hörer soll sich immer wieder überraschen lassen.

DH: Ist Clubkompatibilität für Euch ein wichtiges Kriterium bei der Arbeit an einem Song? Wie entsteht generell ein Song bei Euch? Gibt es bestimmte Ideen oder Erlebnisse, die Euch dazu inspirieren, einen Song zu schreiben?

Club...2 Songs könnten dort ohne Probleme laufen, ist aber nicht wirklich unser Schwerpunkt bei der Produktion gewesen. Ein Song entsteht durch gemeinsames Brainstorming. Wir fangen mit der Bassdrum an, machen einen Bass dazu….ich glaube alle anderen Acts machen es ähnlich. Besonderheiten gibt es nicht zu berichten.

DH: Auf dem Album finden sich auch neben vielen englischsprachigen Songs einige deutschsprachige Tracks. Gibt es hierfür einen besonderen Grund? Gibt es Themen, wo Ihr der Meinung seid, dass ein deutscher Text aufgrund der Verständlichkeit besser passt?

Es gibt nur einen deutschsprachigen Text. Reich mir Deine Hand ist ein Dankeschön an ein Mitglied eines Internetportals, welches den Text geschrieben hat. Verständlichkeit ? Ich glaube die Kids von Heute verstehen besser englische Schlagwörter als Deutsche.

DH: Der Song "Reich mir Deine Hand" gefällt mir besonders gut. Wovon handelt das Lied?

Es geht irgendwie um Trauer, alleine sein usw. Man sucht halt die rettende Hand.

DH: Wird es Absorber auch bald live zu sehen geben? Ist eventuell eine Tour in Planung? Wie erfolgt die musikalische Umsetzung Eurer Songs auf der Bühne?

Alle Songs laufen im Halbplayback, also Gesang live, Musik vom Band. Wir werden 3 Konzerte in naher Zukunft geben. 24.09 in Hamburg (Markthalle), 01.10. in Hagen (Kultopia) und 16.10. in Osnabrück (Duetehalle).

DH: Zum Schluss noch die Frage, was machen die Absorber, wenn Sie mal keine Musik machen?

Arbeiten……*g*

DH: Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen. Wir wünschen Euch alles gute und weiterhin viel Erfolg. Euch gehört das Schlusswort:

Ja …..wir bedanken uns natürlich auch für dieses Interview und wünschen EUCH ebenfalls alles Gute für die nähere Zukunft.

Interview: Andreas Ohle